Wohnmobilisten

 

Bildnachweise: Wolfgang Stelljes

Ein bisschen gekniffen waren sie schon, die Betreiber der Camping- und Reisemobilplätze im Oldenburger
Münsterland. Denn während ringsum im Land die Zelte und Wagenburgen aufgebaut wurden, mussten sie warten, zu hoch waren die Inzidenzwerte. „Der beste Monat geht komplett flöten“, bedauerte noch im Mai Max Wilken (27), Junior-Chef eines Platzes an der Thülsfelder Talsperre. Doch dann gingen wie von Geisterhand die Corona-Zahlen runter und die der Buchungen rauf. Vorbei die Zeit der langen Gesichter. Eine Branche atmet auf. Und ihre Kunden auch.

 

An der Thülsfelder Talsperre

Die Familie Wilken betreibt zwei Plätze an der Talsperre, einen für Dauer-Camper, eröffnet 1968, und einen
für Kurzurlauber, eröffnet 2011. Letzterer ist zu Fronleichnam, einem Feiertag in NRW, komplett ausgebucht, insgesamt 150 Stellplätze. Auch vertraute Kennzeichen sind zu sehen: LER, WST, FRI, EL, ja selbst CLP – ein Paar aus Barßel macht eine Testtour mit dem neuen Wohnmobil, das gerade mal 300 Kilometer auf dem Buckel hat. Ein paar Wohnmobile weiter ein Paar aus Lilienthal. Es hat den Platz zufällig im Internet entdeckt und ist „mal eben in zwei Stunden hergefahren, ohne Stau“.

Florian (35) und Anneke (29) aus Aurich gehören zu den eher jungen Familien, die sich rund um einen Spielplatz niedergelassen laben. Früher haben sie gezeltet, erzählt Anneke, doch das ist mit Mieke (3) und Fiete (1) „zu hell, zu laut“. Jetzt machen sie ihre erste Tour mit dem Wohnwagen, „da hat man alles drin und muss nicht 300 Sachen einpacken.“ Sie haben doppelt Glück – mit dem Wetter und dem Stellplatz. „Hier können wir eine Woche unseren Kindern beim Spielen zugucken.“ Und der Tierpark ist auch gleich um die Ecke.

 Am Heidesee in Holdorf

EN, RE, UN, LH – die Gäste auf dem
Platz am Heidesee in Holdorf kommen fast alle aus NRW, geht man nach den Autokennzeichen. Dazu gesellen sich immer wieder Skandinavier, die auf ihrem Weg in wärmere Gefilde für eine Nacht Station machen, denn der Platz liegt nur drei Minuten von der A1 entfernt. Martin Bahlmann, 59, hat das Grundstück vor 13 Jahren gepachtet. Der gelernte Fernsehtechniker, früher selbst überzeugter Camper, hat „keine 28 Sekunden überlegt“ und es seither nicht bereut. 80 Prozent seiner Gäste sind Stammkunden.

Sabine und Jörg Schmidt aus Bergkamen

kommen seit sieben Jahren. Sie hocken vor ihrem Wohnmobil, im Schatten der Markise. Warum gerade hier? Der Platz ist übersichtlich, sauber, gastfreundlich, man kennt sich. „Die Küste? Zu voll da oben“, sagt Jörg. „Und die Kurtaxe haut richtig rein. Jeden Tag.“ Zugegeben, das Oldenburger Münsterland ist „nicht so die typische Urlaubsgegend“, sagt Martin Bahlmann. “Wie in Meckpomm“ schwärmen dagegen Michael und Helga Könker aus Osnabrück. Mal fahren sie mit dem E-Bike zum Dümmer, mal mit den Enkelkindern ins Museumsdorf Cloppenburg. Dazu der See gleich nebenan, Michael hat ihn bei einer Rollertour entdeckt. Seit 12 Jahren  kommen sie nach Holdorf, 2021 ist ihr erster gemeinsamer Rentner-Sommer. Einmal in der Woche gucken sie in Osnabrück in den Postkasten, „ob Rechnungen drinliegen“, scherzt Helga. In Holdorf haben sie alles, was sie so brauchen. Auf der Wäscheleine baumelt das blaue Trikot der Sportfreunde Lotte. Nur eines wollen sie hier nicht sehen: Gartenzwerge.

 

An der Sagter Ems

2019 hat Lars-Markus Schober zusammen
mit seiner Partnerin Anna Ligarska den „Reisemobilpark Sagter Ems“ im saterländischen Strücklingen gekauft. Im August 2019 kürte die Redaktion des Fachmagazins „promobil“ den Platz zum „Stellplatz des Monats“. Anfang März 2020 hievten ihn die Leser bei der Wahl zum „Stellplatz des Jahres“ sogar aufs Treppchen – bundesweit Platz zwei in der Kategorie mit 51 bis 80 Stellplätzen. 55 sind es genau, doch die blieben leer, der Lockdown durchkreuzte ihre Pläne. Erstmal. „Bei aller Tragik – Camping-Tourismus ist der Gewinner von Corona“, sagt Schober heute. Gut 100.000 Reisemobile und Wohnwagen wurden im vergangenen Jahr neu zugelassen.

Als ehemaliger Veranstalter von kulinarischen Genussreisen weiß Schober, was der Wohnmobilist sucht: einen schönen Platz, möglichst am Wasser! „Die Fehn-Landschaft. Die Ruhe. Das Radfahren.“ Und als i-Tüpfelchen das kulinarische Angebot in „Annas Stüble“, mit einer „Nordisch-Schwäbischen Küche“, von Maultaschen bis Greetsieler Krabben.

Es sind überwiegend Gäste aus der Region, die ihr Gefährt ab- und die Satellitenschüssel hochstellen, im Schnitt für drei Tage. „Wir haben hier Fahrzeuge im Wert von bis zu 700.000 Euro“, sagt Schober und deutet auf ein Mobil, „High-End-Class“, mit Granitboden, Marmor-Arbeitsplatte und Wein-Kühlschrank. Ein ähnliches Domizil besitzen auch Ralf (59) und Petra (57) aus Viersen. Angefangen haben sie vor 33 Jahren mit einem
gebrauchten Wohnwagen. Nun also die Fünf-Sterne-Variante mit Fußbodenheizung, Raumbad, WLAN-Drucker und drei TV-Bildschirmen, „mehr als Zuhause.“ Sie stehen direkt an der Sagter Ems, weil hier der Kater, ein Burmese, frei herumlaufen kann. Ins Heck des gut elf Meter langen Mobils passt der Mini-Cooper, mit dem sie Ausflüge machen, nach Papenburg, Bad Zwischenahn oder an die See. Zu ihren temporären Nachbarn gehört in diesen Tagen auch ein Paar, das aus Emden geflüchtet ist, dem aktuellen Corona-Hotspot. Nein, noch ist
die Pandemie nicht aus der Welt. Die neuen Freiheiten, sie sind fragil.

Bildnachweise: Wolfgang Stelljes

Seenotretter für Segler mit Schwächeanfall im Einsatz

Bild: Das Seenotrettungsboot ERICH KOSCHUBS (Aufnahme vom Heck des Bootes aus) hat eine Leinenverbindung zur gekenterten Jolle hergestellt. Das Tochterboot TB 45 des Seenotrettungskreuzers  SK 41(rechts im Bild) unterstützt beim Aufrichten der Jolle.

Bei der Bergung seiner gekenterten Segeljolle in der Lübecker Bucht ist ein Segler am Sonntag, 20. Juni 2021, in Gefahr geraten. Der Mann erlitt im 18 Grad Celsius kalten Ostseewasser einen Schwächeanfall. Glücklicherweise waren die Seenotretter zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort. Sie versorgten ihn unmittelbar medizinisch. Zwei Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und ein Wasserschutzpolizeiboot waren im Einsatz.

Die Besatzung des Polizeibootes „Habicht“ hatte die Kenterung der Jolle am Mittag vor Brodten zufällig bemerkt. Die Beamten nahmen die beiden Segler – eine Frau (29 Jahre alt) und einen Mann (38) – an Bord und informierten die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-Ordination Centre).

Bereits acht Minuten nach ihrer Alarmierung liefen die freiwilligen Seenotretter der Station Travemünde mit ihrem Seenotrettungsboot ERICH KOSCHUBS aus. Wenig später trafen sie am Unglücksort ein. Einer der freiwilligen Seenotretter ging, ausgerüstet mit einem Überlebensanzug, in die 18 Grad Celsius kalte Ostsee, um die Jolle wiederaufzurichten und das entstandene Schifffahrtshindernis zu beseitigen. Dies war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, da der Mast der Jolle bei der Kenterung beschädigt worden war.

Um zu helfen, sprang einer der beiden Segler wieder ins Wasser. Dabei überschätzte der Mann offenbar seine Kräfte. Er zeigte Anzeichen eines Schwächeanfalls. Der Rettungsmann im Wasser erkannte sofort den Ernst der Lage. Umgehend nahmen die Seenotretter den erschöpften Segler an Bord der ERICH KOSCHUBS und versorgten ihn medizinisch. Das Seenotrettungsboot lief mit Höchstgeschwindigkeit nach Travemünde. Dort übergaben die Seenotretter den Geretteten an den Landrettungsdienst. Das Polizeiboot brachte den Mitseglerin an Land.

Anschließend kehrten die Travemünder Seenotretter zur gekenterten Jolle zurück. Dort war inzwischen auch der zusätzlich alarmierte Seenotrettungskreuzer SK 41 der DGzRS-Station Grömitz eingetroffen. Gemeinsam mit seinem Tochterboot gelang es schließlich, die Jolle wiederaufzurichten. Die ERICH KOSCHUBS schleppte den Havaristen nach Travemünde.

Zur Einsatzzeit herrschten mittlere Winde aus Südwest mit fünf Beaufort (bis 40 km/h Windgeschwindigkeit).



 

Frühlingshafte Schönheitskur für strahlende Haut

Foto: djd/body-vita.eu/PantherMedia/Westend61 Premium


Frühlingshafte Schönheitskur für strahlende Haut

Die wärmeren Tage sind der perfekte Zeitpunkt für ein Glycolsäure-Peeling

Fältchen, Unreinheiten, Pigmentflecken und rote Stellen im Gesicht braucht niemand, ein makelloser Teint wirkt dagegen schön und jugendlich. Für eine glattere, reinere Haut können regelmäßige Peelings sorgen. Viele wirken mechanisch mit kleinen Schleifpartikeln. Diese werden aber nicht selten als unangenehm empfunden und sind außerdem wegen des oft enthaltenen Mikroplastiks auch ökologisch umstritten. Zunehmend beliebt in der Hautpflege sind dagegen chemische Peelings, die mit unterschiedlichen Säuren arbeiten und auf die individuellen Hautbedürfnisse abgestimmt werden können.

Hochkonzentriert für die Heimanwendung

Zu den effektivsten Wirkstoffen gehört dabei die Glycolsäure, die Fältchen mindern, den Hautzustand verbessern, regenerierend und befeuchtend wirken sowie Mitessern den Garaus machen kann. In der Regel wird eine hochkonzentrierte Glycolkur nur von Hautärzten und Kosmetikerinnen durchgeführt. Doch mit dem Khiao Albalift Glycol Serum steht auch ein Produkt mit hohem Glycolsäuregehalt für die Heimanwendung zur Verfügung. Es enthält dazu weitere abgestimmte Inhaltsstoffe wie reinigende und glättende Salicylsäure und Niacinamid (Vitamin B3), das Poren verfeinern, den Hautton verbessern und Pigmentflecken mildern kann – mehr Informationen gibt es unter www.khiao-beauty.com. Am besten schafft man eine Glycolsäurekur noch vor dem Sommer, da sie die Haut vorübergehend sonnenempfindlicher macht.

Vorbereitung für intensive Pflege

Die Anwendung ist ganz einfach: Einige Tropfen des Serums auf die gereinigte Haut auftragen und 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Danach ist der Teint optimal vorbereitet für die Aufnahme weiterer Pflegeprodukte, die durch die Glycolsäure besonders tief in die Haut eindringen können. Geeignet ist etwa das passende Night Repair Serum, da die Pflege nach der Kur nicht zu fettig sein darf. Es ist zusammen mit dem Glycolserum und einem Kosmetikbag in einem Geschenkset erhältlich. Das Auftragen einer dem Hauttyp angepassten Nachtcreme kann den Effekt zusätzlich maximieren. So lässt sich die Übergangszeit bestens nutzen, um später mit rosiger, strahlender Haut am Strand zu glänzen.(djd)

 

Freiheit für Samtpfoten

Foto: djd/petWALK

Freiheit für Samtpfoten

Smarte Tiertüren erleichtern die Katzenbetreuung in der Urlaubszeit

Im Leben von Haustierbesitzern dreht sich vieles um das Wohlergehen der Vierbeiner. Schließlich sind die Schmusetiger und Fellnasen ein Teil der Familie und sollen bestmöglich versorgt sein. Das erfordert gerade in der Urlaubszeit eine gute Organisation. Wenn der Hund nicht mit in den Urlaub fahren kann, kommt er am besten bei Menschen unter, die er kennt und bei denen er sich wohlfühlt. Bei Katzen ist eine Fremdunterbringung schwieriger, denn sie brauchen lange, um sich einzugewöhnen, und sind am liebsten zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung. Für sie ist es also am besten, wenn ein Nachbar oder ein Tiersitter die Betreuung vor Ort übernimmt.

Katzen lieben ihren Freigang

Die tägliche Versorgung mit Futter, Wasser und Schmuseeinheiten ist auch während der Reisezeit obligatorisch. Allerdings möchte man den Tierbetreuern auf Zeit auch nicht zu viel Arbeit zumuten. Bei Katzen, die Freilauf gewohnt sind, wäre es deshalb ideal, wenn sie eigenständig nach draußen gehen könnten. Eine in die Haustüre, Glas oder Wand eingebaute Tiertüre ist hier empfehlenswert. Mit ihren zahlreichen smarten Funktionen ist beispielsweise die Petwalk-Tiertüre eine interessante Lösung. Unter www.petwalk.at gibt es ausführliche Informationen rund um die verschiedenen Bedienmöglichkeiten, etwa per Bewegungsmelder oder Chiperkennung. Rückmeldungen von Kunden zeigen, dass sich selbst schüchterne Katzen rasch an ihre neue Haustüre gewöhnen und diese mit offensichtlicher Freude und Selbstverständlichkeit benutzen. Manche Tiere scheinen sogar zu glauben, sie würden die Türe „per Gedankenübertragung“ selbst steuern und genießen diese Freiheit sichtlich.

Entspannung für Morgenmuffel und Angsthasen

Auch wenn man nicht wegfährt und es sich zu Hause gemütlich macht, ist eine Tiertüre eine wertvolle Investition. Viele Katzen möchten im kühlen Morgengrauen auf die Pirsch gehen. In den Sommermonaten kann das durchaus schon um vier Uhr in der Früh sein. Hier kommt der eingebaute Dämmerungssensor der Tierklappe ins Spiel, der auf die veränderten Lichtverhältnisse reagiert. Bei der Steuerung über den Dämmerungsmodus bleibt die Klappe während der Nacht geschlossen und lässt sich von den Samtpfoten erst ab einer gewissen Helligkeit wieder öffnen. Tierbetreuer und Tierbesitzer können die intelligente Türe außerdem auf Wunsch per App steuern. Damit haben sie nicht nur eine gute Kontrolle über den Aus- und Eintritt des Haustieres, sondern auch ein sicheres Gefühl, wenn das Haus während der Urlaubszeit nicht bewohnt ist. Die Tiertüren des österreichischen Herstellers verfügen über ein eingebautes Alarmsystem und bieten in Verbindung mit den smarten Funktionen einen zusätzlichen Schutz gegen Einbrüche.djd

 

das jugendparlament

Das Jugendparlament

Das Jugendparlament besteht aus 21 gewählten Ju-gendparlamentariern, die sich für Kinder und Ju-gendliche aus der Stadt Cloppenburg und deren Bedürfnisse sowie Interessen einsetzen. Alle sechs Wochen trifft sich das „JuPa“ zu seinen Sitzungen um dort Ideen, Ver-anstaltungen und deren Umsetzungen zu besprechen. Ne-ben den Sitzungen gibt es auch noch zusätzliche Treffen – die Arbeitskreise.

Zuckerrohr statt Glas und Aluminium

Foto: djd/Styx Naturcosmetic/Getty Images/michaeljung

Zuckerrohr statt Glas und Aluminium

Umweltfreundliche Verpackungen für Naturkosmetik haben viele Facetten

42 Prozent aller europäischen Verbraucher vermeiden laut der Umfrage „PwC Global Consumer Insights Survey“ Plastikverpackungen, wo immer es möglich ist. Befragt wurden unter anderem 1.000 Deutsche. Das Ergebnis überrascht nicht. Denn plastikfreie Verpackungen sind ein großer Schritt hin zu einem nachhaltigeren Leben. Zudem besteht gerade im Bereich Naturkosmetik bei vielen Verbrauchern die Sorge, dass Schadstoffe aus einer Kunststoffverpackung in die Kosmetik übergehen und somit vom Körper aufgenommen werden könnten. Wer Weichmacher und Co. weitestgehend vermeiden will, hat Alternativen.

Aluminium

Zu den am häufigsten verwendeten alternativen Verpackungsstoffen im Naturkosmetikbereich zählt derzeit Aluminium. Es stand allerdings bereits mehrfach im Verdacht, in höheren Mengen gesundheitsschädlich zu sein. Alu-Verpackungen sind jedoch unproblematisch, wenn die Innenseite beschichtet ist. So kommt das enthaltene Produkt nicht in direkten Kontakt mit dem Leichtmetall.

Glas

Glas gibt ebenfalls keine Substanzen an die Kosmetik ab und ist luftundurchlässig. Davon profitieren beispielsweise Cremes. Zudem ist der Rohstoff sehr gut recycelbar. Andererseits wird bei der Glasherstellung viel Energie verbraucht. Für einige Kosmetika ist Glas nicht geeignet, zum Beispiel für Produkte in Reisegrößen.

Nachwachsende Rohstoffe

Eine Alternative sind etwa Tuben aus nachwachsendem Zuckerrohr. „Diese sind zu 96 Prozent kompostierbar, und die CO2-Ersparnis gegenüber Glas, Aluminium und Plastik ist sehr hoch“, erklärt Wolfgang Stix von Styx Naturkosmetik. „Mit ihrem Einsatz reduziert man nachhaltig Plastikmüll.“ Wenn Zuckerrohrtuben nicht geeignet sind, zum Beispiel bei Produkten mit einem hohen Anteil ätherischer Öle, verwendet das österreichische Unternehmen Tuben aus recyceltem Haushaltsplastik.

Klarheit durch Label

Für Naturkosmetik gibt es verschiedene Label und Zertifikate, die bestätigen, dass ein Produkt und dessen Verpackung nach bestimmten nachhaltigen Kriterien hergestellt wurden. Unter www.styx.at finden interessierte Verbraucher eine Übersicht. Diese erklärt beispielsweise, was Ecocert oder Icada-Zertifizierungen sind und wofür sie stehen. Nicht zuletzt sollten Verbraucher sich auch darüber informieren, wie die Produktion der Kosmetikhersteller vonstattengeht. So setzen einige Unternehmen bereits heute auf eine komplett klimaneutrale Herstellung.(djd)