Klimaschutz geht uns alle an

Klimaschutz geht uns alle an

Den eigenen garten zum klimaschutzgebiet machen

Text//Ulla Schmitz und Karin Niemöller • Fotos// Pixabay​

Das ist gar nicht so schwer, wie es sich im ersten Mo-ment anhören mag. Doch gerade in unserer Ge-gend, wo genügend Platz im Garten ist, macht es Sinn, sein eigenes Gemüse und Obst anzup anzen. Das geht auch schon auf kleinstem Raum wie beispielsweise auf dem Balkon oder der Dachterrasse. Und wer mitten in der City überhaupt kein Fleckchen für etwas Eigenanbau  ndet, der kann sich im Bekanntenkreis umhören.

Klimaschutz geht uns alle an

Text//Ulla Schmitz und Karin Niemöller • Fotos// Pixabay​

Fast Food und Kaffee im “To Go” Modus aus Pappbechern mit Plastikdeckel – wir verbrauchen viel zu viele Verpa-ckungen! In Deutschland allein fielen laut der Statistik des Umweltbundesamtes im Jahr 2017, unglaubliche 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an! 18, 7 Tonnen, das sind 187 Millionen Kilogramm, das sind auf damals etwa 80 Millionen Einwohner gut 2.400 Kilogramm pro Person im Jahr, das sind fast sieben Kilogramm pro PERSON pro TAG, mit ständig steigender Tendenz – völlig verrückt, doch leider wahr!

Schnell wachsende Bäume und Sträucher

pixabay.com/Bund deutscher Baumschulen e.V./akz-

Schnell wachsende Bäume und Sträucher

Tipps für die Gartengestaltung

Wer gerade ein Haus neu gebaut hat oder bei einem älteren Haus den bestehenden Garten komplett neu gestalten möchte, kennt das Problem: Bis ein ausreichender Sicht- und Sonnenschutz gewachsen ist oder der Garten die gewünschte Struktur und Optik erreicht hat, dauert es teilweise einige Jahre. Denn zahlreiche Bäume und Sträucher benötigen einfach viel Zeit, um ihre Größe zu erreichen. Doch es gibt eine große Auswahl an Gehölzen und Pflanzen, die für ihr schnelles Wachstum bekannt sind und schon nach vergleichsweise kurzer Zeit eine stattliche Größe erreichen.

Worauf man bei der Auswahl achten sollte

Bevor es ans Pflanzen geht, sollte man sich unbedingt genau überlegen, welchen Platzbedarf die zukünftigen ‚Gartenbewohner‘ haben dürfen – und das sowohl in ihrer Breite als auch in ihrer Höhe. Auch die Frage, wie viele Zentimeter pro Jahr beim Stamm oder bei der Krone hinzukommen, sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Ziel sollte sein, in relativ kurzer Zeit ein harmonisches Gesamtbild des Gartens zu erreichen.

Bäume mit Turbowachstum

Der Blauglockenbaum eignet sich mit Jahrestrieben von bis zu einem Meter besonders für große Gärten. Ausgewachsen erreicht er eine Höhe von bis zu 15 Metern. Auch der Spitzahorn, die Japanische Nelkenkirsche oder die Sicheltanne sorgen schnell für den gewünschten Sicht- und Lichtschutz. In den Baumschulen vor Ort gibt es neben den Bäumen auch gleich die fachmännische Beratung zu Pflanzzeitraum und dem richtigen Platz.

Schnelle Sträucher

Auch bei den Blütensträuchern gibt es eine große Auswahl an schnell wachsenden Exemplaren, die mit ihren Blüten und Düften den Garten verzaubern. Der beliebte Sommerflieder beispielsweise zeigt sich vor allem dann von seiner ‚flinken‘ Seite, wenn man ihn im Frühjahr jeweils kräftig zurückschneidet: Neue Triebe können dann im Herbst bereits wieder eine Länge von bis zu zwei Metern erreichen. Auch die Forsythie, der Duftjasmin oder die Zierjohannisbeere ergeben als Hecke gepflanzt schon nach wenigen Jahren einen hervorragenden und wunderschönen Sichtschutz. Mehr Infos rund um Auswahl, Pflanzung und Pflege finden Sie unter www.gruen-ist-leben.de.

Aufstiegs-BAföG für zukünftige Fachkräfte

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Aufstiegs-BAföG für zukünftige Fachkräfte

Mehr Zuschüsse für Teilzeit- und Vollzeitfortbildungen

Das neue Aufstiegs-BAföG schafft mehr und bessere Möglichkeiten, einen von mehr als 700 Fortbildungsabschlüssen zu erlangen. Gesellen können so leichter zum Meister oder zur Meisterin werden, Fachschulen bilden Erzieherinnen oder Betriebswirte aus.

Zum 1. August dieses Jahres hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (kurz: AFBG) in vielen Bereichen gestärkt. Wer eine Fortbildung in Voll- oder Teilzeit machen möchte, kann auf die Unterstützung von Bund und Ländern bauen. Es werden Zuschüsse zu Prüfungs- und Lehrgangsgebühren sowie bei Vollzeitmaßnahmen eine Unterstützung zum Lebensunterhalt gezahlt.

Das Besondere: Die Zuschüsse müssen teilweise nicht zurückgezahlt werden. Für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren steht zum Beispiel ein Höchstbetrag von 15.000 Euro zur Verfügung – und zwar einkommens- und vermögensunabhängig. Die Hälfte dieser Förderung bekommen die Antragsteller seit diesem Jahr als Zuschuss. Der andere Teil kann als zinsgünstiges Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden.

Wer seine Prüfung besteht, kann sich doppelt freuen: 50 Prozent des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren werden erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen erlassen.

Auch an den Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt sowie an vergleichbaren Arbeiten in anderen Wirtschaftsbereichen beteiligt sich der Staat. Die Hälfte der Kosten bzw. eine Maximalsumme von 2.000 Euro wird finanziert. 50 Prozent dieser Summe werden wieder als Zuschuss ausgezahlt.

Personen, die die Fortbildung in Vollzeit absolvieren, können außerdem umfangreiche Zuschüsse zum Lebensunterhalt beantragen. Seit dem 1. August wird die Unterhaltsförderung vollständig als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Diese Unterhaltsförderung ist abhängig vom Einkommen und Vermögen sowie gegebenenfalls vom Einkommen des Ehe- oder Lebenspartners.

Die Antragstellung fürs Aufstiegs-BAföG ist zudem so leicht wie noch nie: Alle Formulare können online ausgefüllt werden. Wer persönlich beraten werden möchte, kontaktiert das Förderamt in Wohnortnähe. Mehr Informationen auf www.aufstiegs-bafög.de.

Schön bunt und bequem

Fotos//ComfortSchuh Ettlingen/www.comfortschuh.de

Schön bunt und bequem

Die neue Schuhmode setzt auf bewusst leger und komfortabel

Sehr entspannt und locker zeigt sich die Frühlings- und Sommermode 2021. Klare fließende Schnitte, lässige Kleider, Paperbags und Culotten, kombiniert mit kastigen Shirts oder einer Hemdbluse dominieren das Bild. Natürliche Materialien wie Leinen, Baumwolle, aber auch elastischer Jersey und fließende Viskose passen dazu. Und für die aktuellen Schuhtrends gilt laut Deutschem Schuhinstitut: „Komfort ist King. Casual ist Cool“.

Freiheit für die Füße

Ballerinas feiern ihr Comeback, Trekking-Sandalen oder Pantoletten werden ganz selbstverständlich zum Maxi-Kleid getragen und Slip-on-Sneakers finden ihren Weg in den Kleiderschrank. Im Trend liegen vor allem flache und leichte Schuhe, die nicht nur gut aussehen, sondern den Füßen auch viel Komfort bieten. Die modischen Modelle von ComfortSchuh aus Ettlingen etwa haben einen breiten Zehenbereich. So finden die Zehen genügend Platz, um sich wie beim Barfußlaufen krümmen, spreizen und strecken zu können. Zum Naturkonzept des Anbieters gehört es obendrein, dass alle Schuhe sehr leicht und flexibel sind, damit der Fuß richtig abrollen kann. Spezialsohlen dämpfen jeden Stoß weich ab und natürliche Materialien wie weiches Leder sorgen für ein angenehmes Fußklima – auch an warmen Tagen.

Booties in zartem Rosa

Passend zur Saison zeigt sich das Farbspektrum hell und freundlich. Weiße Sneaker bleiben wichtig, gefallen aber auch in knalligem Pink oder auffallend-buntem Streifenmuster. Booties mit Lochmuster in zartem Rosa passen ebenso zur sommerlichen Farbenwelt wie luftige Zehentrenner in knalligem Rot oder Sandalen in türkisem Farbton. Weiche Mokassins, zum Beispiel in fröhlichem Gelb, sind eine schöne Alternative zum Allrounder Sneaker. Zu den Trendfarben im Frühling und Sommer gehört Grün in den verschiedensten Varianten – von schlammigem Khaki-Grün bis pastelliges Hellgrün. Zu einer mintfarbenen Hose und einem Shirt in Salbei etwa harmonieren Sandalen mit Blütenmuster, in denen sich die Farben wiederholen. Unter www.comfortschuh.de können die neuen Modelle direkt bestellt und zu Hause 14 Tage lang Probe gelaufen werden. Auch die neue Schuhmode für die Männerwelt zeigt sich sportlich-lässig – zum Beispiel mit Trekkingsandalen in Brauntönen, klassisch-hellen Sneakers und Mokassins in Salbei. djd

Dachdecker sichern die Energiewende

Foto: Leda Werk/akz-oVölkers/akz-o

Dachdecker sichern die Energiewende

Im Bereich Gebäudesektor liegt Deutschland im Vergleich mit den zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländern bei der Energieeffizienz im Neubau vorne. Die weniger gute Nachricht ist die schleppende energetische Sanierung bei älteren Gebäuden.

Einer der Gründe sind unzureichende Renovierungsraten. Angestrebt werden müsse mindestens eine Verdoppelung der derzeitigen Rate, die aktuell bei 1 % liegt. Besser noch wäre nach Meinung der Klimaexperten eine Rate von 3,5 %. Hier kommt das Dachdeckerhandwerk ins Spiel: Sie führen geeignete Maßnahmen wie Wärmedämmung an Wänden, am Dach oder an der oberen Geschossdecke aus, durch die schon viel Energie eingespart werden kann. Dachdecker und Dachdeckerinnen sind wichtige Berater, wenn es darum geht, welche Maßnahmen sinnvoll sind, aber auch, welche Fördergelder infrage kommen. Zum Beispiel lassen sich durch Kredite bei der KfW oder der Nutzung von Steuerermäßigungen für energetische Sanierungen auch im privaten Wohnungsbau deutliche Einspareffekte erzielen. „Dachdecker sind daher ganz wichtige Akteure, wenn es um das Erreichen der Klimaschutzziele geht, denn sie sind Spezialisten, die die notwendigen Sanierungs-Maßnahmen im Gebäudebestand planen und durchführen“, erläutert Claudia Büttner, Pressesprecherin beim Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH).

 

Dachdecker sind Klimaschützer

 

Zunehmend wird es auch wichtig, den bereits deutlich spürbaren Veränderungen durch den Klimawandel zu begegnen, zum Beispiel der Hitzebelastung in Ballungsgebieten. „Dachdecker und Dachdeckerinnen sorgen mit ihrer fundierten Arbeit nicht nur für eine trockene und behagliche Wohnung, sondern tragen als Teil einer klimabewussten Gesellschaft mit ihrer Arbeit dazu bei, dass unsere Welt auch in Zukunft lebenswert bleibt. Denn neben der Sanierung bringen Dachdecker auch Fotovoltaikanlagen aufs Dach oder planen Gründächer. In Deutschland gibt es immerhin 120 Millionen m2 begrünte Dachflächen. Das sorgt für Kühlung und Luftbefeuchtung, aber auch für Lärm- und Schallschutz. Junge Leute, die gerne im Handwerk arbeiten und dabei auch Klimaschützer sein wollen, liegen mit einer Ausbildung im Dachdeckerhandwerk genau richtig“, rät ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk und ergänzt, dass das Dachdeckerhandwerk bislang auch gut durch die Coronakrise gekommen sei: kaum Kurzarbeit und wenige Entlassungen. Auch dies ein Pluspunkt, der für eine Dachdecker-Ausbildung spricht: Dachdecker sind immer gefragt. Mehr Infos unter www.dachdeckerdeinberuf.de akz-o

 

 

Freiheit für Samtpfoten

Foto: djd/petWALK

Freiheit für Samtpfoten

Smarte Tiertüren erleichtern die Katzenbetreuung in der Urlaubszeit

Im Leben von Haustierbesitzern dreht sich vieles um das Wohlergehen der Vierbeiner. Schließlich sind die Schmusetiger und Fellnasen ein Teil der Familie und sollen bestmöglich versorgt sein. Das erfordert gerade in der Urlaubszeit eine gute Organisation. Wenn der Hund nicht mit in den Urlaub fahren kann, kommt er am besten bei Menschen unter, die er kennt und bei denen er sich wohlfühlt. Bei Katzen ist eine Fremdunterbringung schwieriger, denn sie brauchen lange, um sich einzugewöhnen, und sind am liebsten zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung. Für sie ist es also am besten, wenn ein Nachbar oder ein Tiersitter die Betreuung vor Ort übernimmt.

Katzen lieben ihren Freigang

Die tägliche Versorgung mit Futter, Wasser und Schmuseeinheiten ist auch während der Reisezeit obligatorisch. Allerdings möchte man den Tierbetreuern auf Zeit auch nicht zu viel Arbeit zumuten. Bei Katzen, die Freilauf gewohnt sind, wäre es deshalb ideal, wenn sie eigenständig nach draußen gehen könnten. Eine in die Haustüre, Glas oder Wand eingebaute Tiertüre ist hier empfehlenswert. Mit ihren zahlreichen smarten Funktionen ist beispielsweise die Petwalk-Tiertüre eine interessante Lösung. Unter www.petwalk.at gibt es ausführliche Informationen rund um die verschiedenen Bedienmöglichkeiten, etwa per Bewegungsmelder oder Chiperkennung. Rückmeldungen von Kunden zeigen, dass sich selbst schüchterne Katzen rasch an ihre neue Haustüre gewöhnen und diese mit offensichtlicher Freude und Selbstverständlichkeit benutzen. Manche Tiere scheinen sogar zu glauben, sie würden die Türe „per Gedankenübertragung“ selbst steuern und genießen diese Freiheit sichtlich.

Entspannung für Morgenmuffel und Angsthasen

Auch wenn man nicht wegfährt und es sich zu Hause gemütlich macht, ist eine Tiertüre eine wertvolle Investition. Viele Katzen möchten im kühlen Morgengrauen auf die Pirsch gehen. In den Sommermonaten kann das durchaus schon um vier Uhr in der Früh sein. Hier kommt der eingebaute Dämmerungssensor der Tierklappe ins Spiel, der auf die veränderten Lichtverhältnisse reagiert. Bei der Steuerung über den Dämmerungsmodus bleibt die Klappe während der Nacht geschlossen und lässt sich von den Samtpfoten erst ab einer gewissen Helligkeit wieder öffnen. Tierbetreuer und Tierbesitzer können die intelligente Türe außerdem auf Wunsch per App steuern. Damit haben sie nicht nur eine gute Kontrolle über den Aus- und Eintritt des Haustieres, sondern auch ein sicheres Gefühl, wenn das Haus während der Urlaubszeit nicht bewohnt ist. Die Tiertüren des österreichischen Herstellers verfügen über ein eingebautes Alarmsystem und bieten in Verbindung mit den smarten Funktionen einen zusätzlichen Schutz gegen Einbrüche.djd

 

Haustierboom im Coronajahr

oto: djd/DEVK/Getty Images/Thomas_EyeDesign

Haustierboom im Coronajahr

Die Anschaffung eines Vierbeiners bringt auch viele Verpflichtungen mit sich

Tierheime konnten sich vor Anfragen kaum retten, Hundezüchter meldeten einen Welpen-Boom. Während der Corona-Einschränkungen haben sich viele Deutsche ein Haustier angeschafft – zur Ablenkung, um Gesellschaft zu haben oder weil sie endlich Zeit dafür hatten. Tierschützern hat diese Entwicklung jedoch auch Sorgen bereitet: Was passiert langfristig mit Hund, Katze und Co.? Bleibt das Interesse bestehen oder werden viele der Tiere wieder abgegeben? Denn jeder neue Tierhalter sollte sich bewusst sein: Die Anschaffung eines vierbeinigen Mitbewohners bringt Verpflichtungen mit sich.

Haustiere brauchen Aufmerksamkeit

Haustiere bereiten große Freude, brauchen aber auch viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Katzen, die Lieblingshaustiere der Deutschen, sind zum Beispiel verspielt und fordern Beschäftigung und Streicheleinheiten. Schließlich gehören sie nun zur Familie. Auch für Hunde braucht man viel Zeit: Mindestens zwei Mal am Tag sollte man mit ihnen spazieren gehen – und das bei jedem Wetter. Zusätzlich wollen die Vierbeiner beschäftigt und erzogen werden. Wer sich für ein Haustier entscheidet, braucht zudem genügend Platz und sollte sich vorab über die Kosten informieren. Mit den Ausgaben für Anschaffung und Grundausstattung allein ist es nicht getan. Auch Futter, Hundesteuer und Tierarzt kosten Geld.

Hundehaftpflichtversicherung ist sinnvoll

Für Hundebesitzer empfiehlt es sich, eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen. Etwa für den Fall, dass der Vierbeiner unvermittelt auf die Straße rennt und einen Unfall verursacht. Oder beim Spaziergang einen Jogger erschreckt, der daraufhin stürzt. Solche Personen- und Sachschäden können schnell passieren. Der Hundehalter muss dafür in voller Höhe aufkommen. Richtet das Tier einen schweren Schaden an, kann dies unter Umständen existenzbedrohend für den Besitzer werden. Daher empfiehlt es sich, eine Versicherung mit möglichst hoher Deckungssumme zu wählen, wie sie etwa die DEVK anbietet. Dort sind Personen- und Sachschäden, die der eigene Hund verursacht hat, bis zu einer Versicherungssumme von 10 Millionen Euro versichert. In vielen Bundesländern sind Hundehalter sogar verpflichtet, eine solche Police abzuschließen. Welche Länder das sind, erfährt man unter www.devk.de/tierhalterhaftpflichtversicherung.

Betreuung im Urlaub

Wer kümmert sich um den vierbeinigen Mitbewohner, wenn man wegfährt und das Haustier nicht mit auf Reisen gehen kann? Auch diesen Punkt sollten Tierliebhaber beachten. Hat man niemanden, der die Versorgung übernimmt, kann beispielsweise eine Tierpension die Lösung sein. Gerade zur Ferienzeit sind dort allerdings oft lange Anmeldefristen zu beachten.

Garten(t)räume schaffen:

bgl/GPP

Garten(t)räume schaffen:

Flächen im Freien mutig gestalten

Zieht man in ein neues Haus, dann steht man vor der Herausforderung, die unmöblierten Zimmer gemütlich und stilvoll einzurichten. Dasselbe gilt für den Raum unter freiem Himmel, den Garten: Auch draußen wartet eine leere Fläche darauf, individuell gestaltet zu werden mit Solitärpflanzen, Beeten, Sitzplätzen und Wegen, vielleicht auch mit einem Teich oder Spielgerüst für die Kinder. Was genau einen Platz bekommt, hängt von den eigenen Wünschen ab. Wo die einzelnen Elemente angeordnet werden, richtet sich dagegen in großen Teilen nach der Lage und Topographie der Fläche und verlangt neben Kreativität und Vorstellungskraft auch einiges an Fachwissen.

„Viele Hausbesitzer fühlen sich mit dieser Aufgabe überfordert. Sie wissen nicht, was auf ihrem Grundstück alles möglich ist und wie sich das Beste aus der Fläche holen lässt“, weiß Gerald Jungjohann, Vorsitzender des Ausschusses „Landschaftsgärtnerische Fachgebiete“ beim Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. „Hier hilft das Gespräch mit einem Landschaftsgärtner. Dieser berät, zeigt Möglichkeiten auf, kann auch verschiedene Wünsche miteinander in Einklang bringen und das Ganze schließlich fachgerecht realisieren.“

Private Räume bilden

Häufig sieht man Gärten, in denen auf die naheliegendste und einfachste Anordnung zurückgegriffen wurde: In der Mitte erstreckt sich eine große Rasenfläche, entlang der Grundstücksgrenze sorgen rechteckige Beete für Farbe und alle größeren Elemente wie Gartenhaus oder Pool sind ebenfalls an den Rand gerückt.

Natürlich können auch auf diese Weise attraktive Gärten entstehen, dennoch raten Landschaftsgärtner zu mehr Mut und Kreativität bei der Raumaufteilung. Gerade bei Familien, in denen die Kinder schon groß sind, braucht es meist keine große Rasenfläche zum Spielen und Toben mehr: Hier eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten in der Gestaltung. „Wenn das Grundstück nicht auf einen Blick überschaubar ist, wirkt es größer, spannender und bietet zugleich auch mehr Privatsphäre“, erklärt Gerald Jungjohann vom BGL. „Das erreicht man mit Mauern und kleineren Hecken oder auch mit dem Bau einer Pergola oder eines Pavillons, die innerhalb des Gartens einzelne Bereiche klar voneinander abgrenzen. Sie machen neugierig auf das, was sich dahinter verbirgt und eröffnen Räume, in die man sich in Ruhe zurückziehen kann. Sie verstecken aber auch Bereiche, die man nicht permanent im Blick haben möchte – beispielsweise den Komposter oder Geräteschuppen.“

Flächen optisch trennen

Flächen, die unterschiedlich genutzt werden, lassen sich durch die Verwendung verschiedener Materialien oder Pflanzen, aber auch mit einer Höher- bzw. Tieferlegung klar voneinander trennen. Das kann ein naturnahes Staudenbeet sein, das vorwitzig in die ordentliche Rasenfläche hineinragt, oder auch ein Sitzbereich, dessen Bodenbelag – zum Beispiel aus Stein oder Holz – sich deutlich von der grünen Umgebung abhebt.

Es kann aber auch ein Beet sein, das mit Hilfe einer niedrigen Mauer höhergelegt wurde und sich auf diese Weise im wahrsten Sinne des Wortes von seiner Umgebung abhebt. Mit unterschiedlich gestalteten Räumen schaffen Landschaftsgärtner Abwechslung, geben dem Blick des Betrachters optisch Halt und setzen selbst schwierige Grundstücke gekonnt in Szene.

„Auch die Übergänge von einem Gartenraum in den nächsten bieten Möglichkeiten für attraktive Inszenierungen. Sie können versteckt liegen und den Besucher überraschen, sie können aber auch eindrucksvoll inszeniert werden, zum Beispiel mit einem imposanten Heckenbogen“, so Gerald Jungjohann. „Gartenwege spielen hier ebenfalls eine entscheidende Rolle. Sie verbinden die einzelnen Gartenräume miteinander und machen sie erlebbar. Dabei können sie geradewegs auf das Ziel zusteuern oder schwungvoll über das Grundstück führen, dabei mal hinter einem Objekt verschwinden, dann wieder hinter einer Hecke auftauchen und so immer wieder neu überraschen.“

Zusammengefasst: Die Gliederung und die Modellierung der Fläche im Zusammenspiel mit Sichtachsen und einer durchdachten Wegführung haben entscheidenden Einfluss darauf, wie harmonisch das Gesamtbild wirkt und ob wir uns im Garten wohlfühlen. Daher ist es empfehlenswert, diesen Teil der Gartenplanung von Anfang an mitzudenken und für Planung, Rat und Tat einen Profi mit ins Boot zu holen. Weitere Informationen gibt es auf www.mein-traumgarten.de. BGL

 

Mehr Mut zur Farbe

oto: Alexandra Lechner/Caparol Farben Lacke Bautenschutz/akz-o

Mehr Mut zur Farbe

In Küche und Esszimmer dominiert bislang oft die Farbe Weiß

Die Küche ist Dreh- und Angelpunkt im Haus. Dies gilt insbesondere für große Wohnküchen im Altbau. Umfragen zufolge dominiert in den Wohnräumen nach wie vor die Farbe Weiß. Doch es gibt einen Trend zu mehr Farbigkeit. Dies entspricht vor allem dem Lebensgefühl junger Menschen wie der Essener Familie Hasenberg. Zusammen mit dem Caparol Farb-Design-Studio wurde ein Farbkonzept für alle Räume ihres Jugendstilhauses erstellt.

Inspiriert von den Trendfarben hat die Küche ein tiefes dunkles Waldgrün erhalten. Die Farbe steht für Stabilität und Beständigkeit – also genau jene Werte, die der aktuelle Trend hin zu Heimat im Sinne von Sicherheit und Überschaubarkeit präsentiert. „Auch wenn der Farbton gewagt erschien, nachdem wir diverse Farbtöne ausprobiert haben, landeten wir bei der Trendfarbe Waldgrün. Da recht wenig Tageslicht in den Raum fällt, entschieden wir uns für eine leicht hellere Abstufung und ließen auch den Heizkörper im selben Farbton streichen“, erzählt die Hausherrin Anne Hasenberg.

Der Malermeister Gert Priebe zeigte sich anfangs zurückhaltend, was das Farbkonzept betrifft: „Bei der Realisierung des Konzepts war es eine Herausforderung, das, was auf dem Papier stand, auch an die Wand zu bringen. Häufig wird bei einem Projekt nur eine Wand gestrichen, hier aber sollte fast jede Wand im Haus Farbe bekommen. Wir haben uns Raum für Raum herangetastet – und auch ich bin vom Ergebnis begeistert.“ Während die weißen Decken mit Indekoplus, eine hochwertigen Innenfarbe mit doppelter Deckkraft, gestrichen wurden, setzte der Malermeister bei den kräftigen, dunklen Farbnuancen auf Premium-Color. „Für die Farbe spricht die hohe Strapazier- und Reinigungsfähigkeit. Es entsteht eine edelmatte Oberfläche mit hoher Farbbrillanz, die gerade, wenn Kinder im Haus sind, leicht zu reinigen ist“, berichtet der Malermeister. akz-o

Gesund leben

Foto: djd/Verlag Peter Jentschura/Shutterstock/Donot6 Studio/Sunbunny Studio/Shutterstock/A. Guillem und Pixabay

Gesund leben

Entspannter Schlaf durch Yoga

Der ganz normale Alltag ist oft genug mit Stress verbunden: Stress auf der Arbeit, Stress im Straßenverkehr, Stress mit der Familie oder gar im Freundeskreis. Um so wichtiger ist es, für sich selber einen Weg zu finden, zur Ruhe zu kommen. Denn oft genug sind es nicht nur die äußeren Faktoren, die einen krank machen – auch der eigene, innere Umgang mit den Alltagsanforderungen kann einiges ausmachen.

„Jeder zehnte Deutsche knirscht oder mahlt nachts mit den Zähnen“, weiß zum Beispiel Christiane Keller-Krische. Die Autorin, Yogalehrerin und Heilpraktikerin kennt das Thema Stress aus vielen Situationen heraus. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, tief und erholsam zu schlafen. „Oft genug werden Beißschienen verschrieben, damit die Menschen eben nicht auf ihre Kieferknochen beißen – doch diese sind unbequem und nicht zwingend förderlich für eine angenehme Bettruhe.“ Wesentlich besser ist es, so ihre Überzeugung, Anspannungen zu lösen und Stress abzubauen – und zwar bevor man sich zur Ruhe legt. Dabei ist es unbedeutend, ob man Yoga als Sport, als Medizin oder als Lebenseinstellung betreibt: Die Entspannung, die mit den Übungen erreicht wird, begünstigt eine verlangsamte Atmung sowie die Senkung der Herzrate und des Blutdrucks. Die Durchblutung der inneren Organe wird verbessert und der Stoffwechsel angeregt.

Die Expertin hat ein Buch geschrieben, ihre Tipps und Tricks sind auch auf der Seite www.yoga-als-medizin.de nachzulesen. Mithilfe von einfachen Yoga-Übungen lässt sich schnell Kraft schöpfen. Eine erste Übung ist es, sich auf den Rücken zu legen und seinen Körper zu spüren. „Betroffene merken schnell, dass viele Schmerzen im Rücken und Nacken, auch Kopfschmerzen, mit Anspannungen zu tun haben. Daher gilt es verstärkt, seine inne Ruhe zu finden“, so die Autorin. In ihrem Buch sind auf 120 Seiten 50 einfache Übungen aufgelistet, die ausführlich und Schritt für Schritt erklärt werden. Über 100 Illustrationen animieren zum Ausprobieren der Bewegungen und auf der dazugehörigen CD finden sich Anleitungen zum Yogaunterricht. (akz-o)