Gegen alles ist ein Kraut gewachsen

Foto: pixabay

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen

Die besten Teerezepte vom Gesundheitsexperten

Teezeit ist nur in Herbst und Winter? Falsch! Diese Rezepte haben das ganze Jahr über Saison. Zusammengestellt hat sie der Bestseller-Autor Dr. h. c. Peter Jentschura aus Münster. „Heilpflanzen sind ein wahrer Schatz und entfalten ihre Wirkung als Tee besonders gut“, sagt der erfahrene Gesundheitsexperte. Je nach Zusammensetzung können sie stärkend, regulierend oder beruhigend wirken.

– Bei Infekten: Als immunstärkend hat sich ein Tee aus Echinacea-Kraut, Salbeiblättern, Schwarzkümmel und Tausendgüldenkraut bewährt. Zubereitung (gilt für alle vorgestellten Mischungen): Pro Tasse einen gestrichenen Teelöffel mit kochendem Wasser überbrühen, drei bis fünf Minuten ziehen lassen, abseihen und auf Trinktemperatur abkühlen lassen. Es sollten ein bis zwei Liter pro Tag davon getrunken werden. „Bei Infektionen in Mund- und Rachenraum kann mit dem Tee auch gegurgelt werden.“

– Für die Figur: Heilpflanzen, die entschlacken, Fettdepots mobilisieren und die Leber anregen, unterstützen die Gewichtsreduktion. Für einen Abnehm-Tee zu gleichen Teilen Brennnessel und Sellerieblätter, Holunderblüten, Lindenblüten sowie das Kraut von Mariendistel, Löwenzahn, Wermut und Tausendgüldenkraut mischen. „Mit zwei bis drei Tassen täglich beginnen, nach einer Woche auf fünf bis sieben Tassen pro Tag steigern“, empfiehlt Dr. h. c. Peter Jentschura. „Außerdem rate ich zu einer vollwertig-vegetarischen Kost und täglicher, moderater Bewegung.“

– Bei Erschöpfung: Ausgleichend, beruhigend und entspannend wirkt eine Teemischung zu gleichen Teilen aus Lavendelblüten und dem Kraut von Baldrian, Melisse, Schafgarbe, Stiefmütterchen und Weißdorn. Über den Tag verteilt einen halben bis einen ganzen Liter trinken.

– Gegen starkes Schwitzen: „Hinter übermäßigem Schwitzen, besonders der Füße, steckt oft ein Entgiftungsproblem des Körpers“, weiß der Gesundheitsexperte. „Dann sollten die Nieren untersucht werden.“ Unterstützende Teemischung: zu gleichen Teilen Birken-, Kamille-, Salbei und Brennnesselblätter, Lab- und Zinnkraut sowie das Kraut von Goldrute, Käsepappel und Liebstöckel. Täglich drei bis fünf Tassen trinken. Zusätzlich helfen basische Fußbäder.

– Für den Kreislauf: Regulierend wirkt eine Mischung zu gleichen Teilen aus Hirtentäschel-, Mistel-, Schafgarben- und Tausendgüldenkraut mit Holunder-, Weißdorn und Rosmarinblättern sowie Lindenblüten. Täglich ein bis 1,5 Liter des Tees und die gleiche Menge Wasser trinken. djd

Teerezepte

Sich selbst nicht vergessen​

Foto: djd/Guido Werner/Deutsche Fernsehlotterie

Sich selbst nicht vergessen

Hilfe für Menschen mit Demenz und für ihre pflegenden Angehörigen

Demenz kann jeden treffen. Bundesweit geht man von rund 1,7 Millionen Erkrankten aus, jedes Jahr kommen etwa 40.000 hinzu. Dennoch gilt die Krankheit weiterhin als Tabuthema, über das man nicht gerne spricht. Nicht nur die Patienten selbst fühlen sich dadurch häufig alleingelassen, sondern ebenso die pflegenden Angehörigen, die körperlich und psychisch stark beansprucht werden.

Auszeit vom Pflegealltag

Wie lassen sich Angebote ermöglichen, die Hilfe zur Selbsthilfe bieten und die Erkrankten in das Alltagsleben ihres Wohnquartieres integrieren? Und wie können gleichzeitig die Angehörigen Unterstützung erfahren? An vielen Orten gibt es erste Projekte dazu, zum Beispiel das Demenzcafé „Vergiss Dich Nicht“ in Osnabrück. Zweimal im Monat treffen sich hier erkrankte Menschen im frühen bis mittleren Stadium und ihre Angehörigen mit anderen Betroffenen als Auszeit von der täglichen Pflege zu Hause. „Vielen fällt es zunächst schwer, Angebote wie dieses wahrzunehmen, weil das Thema Demenz immer noch sehr schambehaftet ist“, erklärt Rebecca Witte, Pflegefachkraft und Organisatorin des Demenzcafés: „Wenn die Besucher dann aber doch mal hier waren, herrscht meist Erstaunen, wie sinnvoll der Austausch miteinander ist.“ Das Demenzcafé wurde in Kooperation mit der Kirchengemeinde im Osnabrücker Ortsteil Voxtrup und dem Mehrgenerationenhaus in Haste umgesetzt, die Deutsche Fernsehlotterie hat das Projekt mit 93.000 Euro gefördert. Seit dem Start im Jahr 1956 hat die Lotterie bundesweit rund 9.300 soziale Projekte mit einem karitativen Zweckertrag von über 2 Milliarden Euro unterstützt.

Gefühle werden nicht vergessen

Die Familien in Osnabrück möchten das Demenzcafé jedenfalls nicht mehr missen. Oft sind es ernste Gespräche, die Angehörige in kleiner Runde führen. Doch sie tun gut, denn einen so ehrlichen Austausch finden sie in ihrem Umfeld meist nicht. Doch es herrscht auch ausgelassene Stimmung. Die Demenzbegleiter wissen, wie sie die unbefangene Neugier, die Menschen mit der Erkrankung oft entwickeln, zusätzlich fördern können. So werden neben Bewegungsspielen und dem Singen von Volksliedern an manchen Tagen auch Marmelade oder Apfelmus gekocht, im Herbst Laternen oder Fensterbilder gebastelt oder Gesellschaftsspiele gespielt. Unter www.fernsehlotterie.de/magazin gibt es mehr Informationen zu diesem und vielen weiteren sozialen Projekten. Menschen mit Demenz vergessen vieles, Gefühle sind davon jedoch nicht betroffen. Gemeinsam lachen und schöne Momente erleben, auch wenn der Alltag oft schwierig ist, ist immer noch möglich und ungemein wichtig.

Brücken bauen in die Nachbarschaft

djd/Guido Werner/Deutsche Fernsehlotterie

Brücken bauen in die Nachbarschaft

Stadtteiltreffs übernehmen wichtige soziale Funktionen für mehr Miteinander

Nachbarschaftliche Unterstützung und soziales Engagement: Das kommt im stressigen Alltag von heute oft zu kurz. Anonymität und immer weniger Miteinander sind vielerorts an der Tagesordnung – und das keineswegs nur in großen Städten. Bewusst andere Wege gehen daher Sozialeinrichtungen wie das Brückenhaus in Tübingen. Mit dem direkt am Neckar gelegenen Stadtteiltreff will der Tübinger Verein für Sozialtherapie bei Kindern und Jugendlichen e.V. den Menschen im Stadtteil einen neuen Raum für Begegnung und Engagement bieten. Das Angebot wird schon wenige Monate nach der Eröffnung im Frühjahr 2020 intensiv genutzt.

Miteinander geht auch mit Abstand

Vieles, was vorher im Stadtteil fehlte, ist nun im Brückenhaus möglich: Aktivitäten und Projekte zur nachbarschaftlichen Hilfe, Bildungsprogramme sowie Veranstaltungen, um die Gemeinschaft und den Austausch zu fördern. Das Angebot umfasst zudem Beratungsmöglichkeiten für Eltern durch den Verband alleinerziehender Mütter und Väter sowie Kooperationen mit anderen Einrichtungen wie dem Nonnenmacherhaus und weiteren Beratungsstellen. „Hier wurde ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen aus der Nachbarschaft begegnen können“, erklärt Dr. Matthias Hamberger, Einrichtungsleiter und Vereinsvorstand. „Trotz Corona und den Abstandsregelungen ist glücklicherweise einiges möglich.“ Angesichts der Situation während des ersten Lockdowns gewann das Brückenhaus nochmals an Bedeutung und wurde über Wochen zur Verteilerstation für Lebensmittel, solange der Tafelladen geschlossen bleiben musste. Kinder und Familien, denen während des Homeschoolings die technische Ausstattung fehlte, fanden hier zwei Arbeitsplätze mit PC und Drucker. „Viele Kontakte fanden im Freien und in den Innenhöfen statt“, berichtet Hamberger weiter.

Förderung durch die Soziallotterie

Möglich ist das anspruchsvolle Projekt des Tübinger Vereins auch dank einer Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie. Mit 224.000 Euro unterstützte die Soziallotterie das Vorhaben, das sich gerade im Corona-Jahr als echter Glücksfall für den Ortsteil erwiesen hat. Mitfinanzieren kann man solche Projekte durch ein Los – mit vielen Extra-Chancen auf Gewinne. In der Weihnachtssonderverlosung am 24. Januar 2021 etwa winken eine lebenslange Sofortrente, Geldgewinne sowie Autos. (djd)

Orientierung im Ernährungsdschungel

Fotos: djd/Leichter Leben/Valerii - stock.adobe.com

Orientierung im Ernährungsdschungel

Einfacher Gentest als persönlicher Wegweiser zu gesundem Essen

Es hat sich zu einem der großen Trendthemen entwickelt: Gesundes Essen ist buchstäblich in aller Munde. Tatsächlich aber haben viele Menschen mit der alltäglichen Umsetzung Probleme und sind von der Bandbreite der unterschiedlichen Ernährungsformen überfordert. Sie fragen sich: Wie esse ich nun richtig? Viel Obst und Gemüse, hochwertige Pflanzenöle, ausreichende Proteinzufuhr über Fleisch oder Fisch, Low Carb, Vegan oder Paleo? Grundsätzliche Empfehlungen geben etwa die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und andere Fachgesellschaften. Demnach sollen wir 10-15 Prozent Proteine, 45-55 Prozent Kohlenhydrate und 25-35 Prozent Fette essen.

Jeder Mensch is(s)t anders

Im statistischen Schnitt kann dies zwar durchaus richtig sein, aber passt dieser Rat auch für jeden Einzelnen? Denn bekanntlich tickt jeder Stoffwechsel anders. Einen ganz individuellen Ansatzpunkt für gesunde und zugleich figurbewusste Ernährung bietet darum das Konzept von „Leichter leben in Deutschland“ mit seinem LLiD Meta-Check. Mithilfe moderner Gendiagnostik wird dabei der jeweilige Essenstyp ermittelt. Dadurch ergeben sich statt allgemeiner Empfehlungen konkrete Ergebnisse. Jeder Kunde erfährt ganz genau, was sein Stoffwechsel benötigt, wie viel Fett, wie viel Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot, wie viel Fleisch und Fisch für ihn persönlich optimal und damit gesund sind. Er kann erkennen, ob vegetarische Kost für ihn geeignet ist oder in seinem Fall eher ungünstig. Das Prozedere ist ganz einfach: Über 700 Apotheken in ganz Deutschland entnehmen mit einem speziellen Wattestäbchen von der Mundschleimhaut etwas Zellmaterial. Die Anlaufstellen sind auf der Website www.llid-metacheck.de unter „Beratersuche“ zu finden. Ist keine Apotheke in der Nähe, dann lässt sich unter www.llidshop.de ein Entnahme-Set auch per Post bestellen.

Ein personalisiertes Kochbuch unterstützt

Nach kurzer Zeit bekommt man dann eine ausführliche, verständliche Laboranalyse inklusive wertvoller Informationen zur Hunger- und Sättigungssteuerung, zu einem eventuellen Jo-Jo-Effekt und zum optimalen Sport. Dazu gibt es ein speziell für die jeweilige Person gedrucktes Kochbuch, welches alle genetischen Analysedaten berücksichtigt. So schafft man sich eine Grundlage für gesunde Ernährung fernab von Schätzungen und Ideologien. djd

 
 

Backen mit Feuer

Foto: Leda Werk/akz-oVölkers/akz-o

Backen mit Feuer:

Garfach für den Kachelofen

 

Frisch gebackenes, knuspriges Brot, deftige Flammkuchen oder lecker Geschmortes. Neben der wohligen Wärme und der unvergleichlichen Atmosphäre, die ein Kachelofen bietet, kann er ab sofort auch noch schmackhafte Gerichte hervorzaubern. Und dafür braucht es nur zwei Zutaten: zum einen den gusseisernen Heizeinsatz Turma von Leda, einer der führenden deutschen Hersteller hochwertiger Heiztechnik. Und zum anderen das separate Genuss-Set – ein Garfach, das den Kachelofen zur eigenen Backstube macht.

Und so geht‘s: Sobald die Holzscheite, die bis zu 50 cm lang sein können, entfacht sind, erwärmt sich der Innenraum. Hierfür werden die heißen Rauchgase nicht direkt in den Schornstein, sondern um das geräumige Fach, in dem die Leckereien Platz finden, herumgeführt. Der Hitzegrad wird über Brennstoffmenge und Luftzufuhr geregelt. Ein in die Scheibe integriertes Thermometer zeigt an, wie heiß es im Ofen ist – rund 200 Grad bei einer Holzauflage. Für den freien Blick verwendet der ostfriesische Hersteller eine moderne, transparente Temperaturanzeige und verzichtet so auf den typischen Metallkörper, der in der Regel die Sicht beeinträchtigt (www.leda.de).

 

Das Rezept für feurige Gaumenfreuden

Den Turma gibt es neben der Flachversion auch als Durchsichtvariante sowie als Hinterlader, für das Nachlegen von Brennholz aus einen Nebenzimmer. Das ergänzende Genuss-Set besteht aus einem Guss-Aufsatz mit Schamotte-Auskleidung, einem Speicherstein und der doppelt verglasten Tür mit Edelstahl-Griff. Das Garfach kann frontal oder rückwärtig auf dem Kamineinsatz verbaut werden, sodass man es je nach Einbauwinkel direkt vom Wohnzimmer, von der Essecke oder der Küche aus bedienen kann – stets ein besonderes Erlebnis für den Ofenbesitzer und seine Gäste.

Ein weiterer Pluspunkt: Auch mit dem Genuss-Set auf dem Kachelofeneinsatz können lange Heizgaszüge als Wärmespeicher verbaut werden. Mit all diesen Vorteilen lassen sich nicht nur fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas, sondern auch Strom einsparen. akz-o

 

Museumsdorf Cloppenburg

„Manch einer hat noch einen Sinn -

der geht vorbei, der kommt herin“ ...

Text // Ulla Schmitz

… die Inschrift auf dem historischen Torbalken aus Damme bezieht sich im Dorfkrug
im Museumsdorf Cloppenburg zwar auf die fast schon vergessene Tradition vom Beisammensein
in der dörflichen Gastwirtschaft, doch ist sie ebenso Symbol für das
Freilichtmuseum in seiner ganzen faszinierenden Darstellung.

Werrelmann

Das Cloppenburger Modehaus

vereint Geschichte und Zeitgeist im Lifestyle der Morderne​
Text//Ulla Schmitz und Sigrid Lünnemann

Über 70 Jahre ist es her, dass das Modehaus Werrelmann gegründet wurde.
Zwei Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, als auch in Cloppenburg noch große Not herrschte, die Aussichten auf eine bessere Zukunft jedoch allmählich Hoffnung weckten. So auch mit der Eröffnung des knapp 60 Quadratmeter großen „Textilwaren- u. Konfektionsgeschäftes G. Werrelman“ in der ehemaligen Nationalbank am Samstag den 9. August 1947…

design with love

DESIGN
WITH LOVE

Individuelle

• Hochzeitspapeterie

• Dekoration 

•  Floraldesigns

 
 

Mein Ziel...

... ist es, Momente zu schaffen, an die ihr euch ein Leben lang erinnert.
Daniela Wilke

Alternativ zum Imagevideo.

Statt Imagefilm, Anzeige für ein spezielles Angebot.

Design with love

04441 8579214

Jagdhornstraße 14a

49377 Vechta

daniewilke@web.de

Design with love