das jugendparlament

Das Jugendparlament

Das Jugendparlament besteht aus 21 gewählten Ju-gendparlamentariern, die sich für Kinder und Ju-gendliche aus der Stadt Cloppenburg und deren Bedürfnisse sowie Interessen einsetzen. Alle sechs Wochen trifft sich das „JuPa“ zu seinen Sitzungen um dort Ideen, Ver-anstaltungen und deren Umsetzungen zu besprechen. Ne-ben den Sitzungen gibt es auch noch zusätzliche Treffen – die Arbeitskreise.

Die eigene berufliche Zukunft gestalten

Digitalisierung und struktureller Wandel erhöhen zunehmend die Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für die ist es daher wichtig, Kenntnisse und Fähigkeiten konsequent weiterzuentwickeln und sich beruflich regelmäßig zu orien-tieren – über das gesamte Erwerbsleben hinweg. Die neue „Berufsberatung im Er-werbsleben“ (BBiE) der Agentur für Arbeit richtet sich nun an Menschen, die sich beruflich neu orientieren oder weiterentwickeln möchten.

„Die Berufswelt ändert sich seit einiger Zeit rasant, die Pandemie hat vor allen Dingen den Digitalisierungsprozess enorm beschleunigt“, erläutert Lars Hirseland, BBiE-Teamleiter der Agentur für Arbeit. „Deswegen sollte eigentlich jeder von uns einmal innehalten und sich fragen: Wo stehe ich in der Arbeitswelt eigentlich? Und wo will oder werde ich in einigen Jahren stehen? Und, je nachdem wie die Antworten aus-fallen, könnte sich herausstellen, dass man besser aktiv werden sollte.“ Arbeitneh-mern rät Hirseland den direkten Austausch mit dem Arbeitgeber zu suchen: „Wenn man eine Arbeitsstelle hat, muss man sich logischerweise alleine schon wegen der zeitlichen Planung für eine Weiterbildung mit dem Arbeitgeber absprechen. Darüber hinaus weiß der Chef am besten, welche Anforderungen künftig im Betrieb vorherr-schen werden und an welchem Punkt man seine Kenntnisse erweitern sollte. Im Ide-alfall ist dann eine solche Qualifizierung für beide Seiten eine Win-Win-Geschichte. Qualifizierungen sind Investitionen in die Zukunft!“

Neben Erwerbstätigen hat die „Berufsberatung im Erwerbsleben“ auch Arbeitsu-chende im Blick. Das neue Angebot richtet sich an diejenigen, die über keine Ausbil-dung oder nur geringe Qualifikationen verfügen, sich beruflich neu- oder umorientie-ren wollen oder einen beruflichen Weiterbildungsbedarf haben. „Angesprochen sind aber auch die, die z.B. nach einer Familienauszeit wieder ins Berufsleben zurück-kehren“, so Hirseland. „Aber auch Auszubildende oder Studierende, die gerade ihren Abschluss vor oder hinter sich haben, wünschen sich berufliche Orientierung. Kann ich auch ohne Studium einen Bachelor machen? Auf welche Jobs kann ich mich mit einem abgeschlossenen Studium bewerben? So oder so ähnlich lauten die Fragen. Wir sprechen dann gern über weitere Karrieremöglichkeiten und Perspektiven am Arbeitsmarkt. Das Wichtigste aber ist, dass wir uns ganz unabhängig von der Ziel-gruppe viel Zeit für die Gespräche nehmen.“

Gerade jetzt während der Kurzarbeitszeiten sieht Hirseland Chancen für die Weiter-bildung, da der Gesetzgeber mit Jahresbeginn die rechtlichen Grundlagen dafür verbessert hat. Finanzielle Fördermöglichkeiten bietet die Agentur für Arbeit für Unter-nehmen und Erwerbstätige im Falle einer geplanten Weiterbildung auch. Hirseland: „Es müssen bestimmte rechtliche Voraussetzungen vorliegen. Dann können wir Zu-schüsse zu Weiterbildungskosten bzw. zum Arbeitsentgelt zahlen. Im Detail sollten wir das aber im Beratungsgespräch erörtern.“

Seit seinem Start zum Jahresbeginn hat das BBiE-Team rund 600 Beratungsgesprä-che geführt. Laut Hirseland ein Zeichen dafür, dass der Bedarf für Orientierung auch bei Erwerbstätigen groß ist. Angedockt ist die „Berufsberatung im Erwerbsleben“ bei der Agentur für Arbeit Osnabrück. Das siebenköpfige Team betreut neben Stadt und Landkreis Osnabrück noch die Bezirke der Agenturen für Arbeit Nordhorn und Vechta. Wer Kontakt zum BBiE-Team sucht, kann dies über die jeweilige Standort-agentur machen. Ab dem 6. April wird zudem eine regionale Hotline geschaltet, die vor allem für ein erstes Gespräch dienen soll. Über die Rufnummer 0541 980-888 ist die „Berufsberatung im Erwerbsleben“ dienstags zwischen 8 und 12 Uhr sowie don-nerstags von 14 bis 18 Uhr direkt zu erreichen.

Kontakt per E-Mail zum Team „Berufsberatung im Erwerbsleben“ für Interessierte aus dem Oldenburger Münsterland an Vechta.Berufswegplanung@arbeitsagen-tur.de.
Regionale Hotline ab 6. April: 0541 980-888 (Di 8-12 Uhr, Do 14-18 Uhr).
Kostenlose Service-Hotline der Bundesagentur für Arbeit: 0800 4 5555 00 (Mo – Fr 8-18 Uhr).

Klimaschutz geht uns alle an

Klimaschutz geht uns alle an

Den eigenen garten zum klimaschutzgebiet machen

Text//Ulla Schmitz und Karin Niemöller • Fotos// Pixabay​

Das ist gar nicht so schwer, wie es sich im ersten Mo-ment anhören mag. Doch gerade in unserer Ge-gend, wo genügend Platz im Garten ist, macht es Sinn, sein eigenes Gemüse und Obst anzup anzen. Das geht auch schon auf kleinstem Raum wie beispielsweise auf dem Balkon oder der Dachterrasse. Und wer mitten in der City überhaupt kein Fleckchen für etwas Eigenanbau  ndet, der kann sich im Bekanntenkreis umhören.

Klimaschutz geht uns alle an

Text//Ulla Schmitz und Karin Niemöller • Fotos// Pixabay​

Fast Food und Kaffee im “To Go” Modus aus Pappbechern mit Plastikdeckel – wir verbrauchen viel zu viele Verpa-ckungen! In Deutschland allein fielen laut der Statistik des Umweltbundesamtes im Jahr 2017, unglaubliche 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an! 18, 7 Tonnen, das sind 187 Millionen Kilogramm, das sind auf damals etwa 80 Millionen Einwohner gut 2.400 Kilogramm pro Person im Jahr, das sind fast sieben Kilogramm pro PERSON pro TAG, mit ständig steigender Tendenz – völlig verrückt, doch leider wahr!

Gospelchor

Gute Bostschaft vom Gospelchor

St. Andreas

Text//BEATE DEEKEN

„Gospel“ – das bedeutet „gute Botschaft“ und stammt aus der Zeit der amerikanischen Sklaverei.

Gospelsongs, das sind kraftvoll vorgetragene, eindringliche
Botschaften an die Zuhörer und genau
in diesem Kontext begeistern die Auftritte des
Gospelchors der Katholischen Kirchengemeinde St. Andreas
aus Cloppenburg ihr Publikum. Repertoire und Stimmen
überzeugen und lassen nur ahnen, dass hinter jeder
Darbietung intensive Übungsstunden stecken. Dann übernahm
„Corona“ auch den Kulturbereich und schickte alle
Chöre in Zwangspause…

Karl Sieverding

Karl Sieverding hält die Erinnerung

an jüdisches Leben wach

Text // Foto: Sigrid Lünnemann

Der Cloppenburger Karl Sieverding ist orsitzender der Arbeitsgemeinschaft Oldenburger Münsterland in der
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Oldenburg (GCJZ). Der pensionierte Oberstudienrat unterrichtete fast 35 Jahre lang am Clemens-August-Gymnasium Geschichte, Latein und Politik. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Lokalgeschichte und vor allem mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde Cloppenburg und möchte die Erinnerung an ihr Leben und ihr Schicksal wachhalten

KurSeni der Film

ES GIBT KEINE FREMDEN MENSCHEN

Dieser Satz beschreibt das Projekt "KurSeni" in seinem ganzen Umfang, denn Integration bedeutet "Miteinander" und "Zusammensein".

Text//Ulla Schmitz • Foto//Stadt Cloppenburg

So entstand vor zehn Jahren KurSeni (ein Kunstwort gebildet aus Kurdinnen und Seniorinnen), als gemeinsame Koch-Sessions von Cloppenburger Seniorinnen und geflüchteten, in Cloppenburg angekommenen Kurdinnen und ihren Kindern. Initiiert vom Familienbüro der Stadt Cloppenburg und dort an erster Stelle von Nahla Kanjo, selber Kurdin und lange genug in Deutschland, um die Unterschiede der verschiedenen Kulturen genau zu kennen und sie als Vorteile beim Aufeinanderzugehen zu nutzen. So bleibt kein Platz für Vorurteile oder Ressentimentes, einzig die Freude am Miteinander. Empathie, Respekt, Neugier und Voneinanderlernen – das sind die Prägungen von KurSeni.

 

Daraus entstand zunächst ein Buch (mit vielen sehr spannenden Rezepten und Geschichten übrigens) und im Sommer diesen Jahres ein Film, im Rahmen des Projekts „Niedersachsen packt an“, ausgeschrieben von der Niedersächsischen Staatskanzlei. Realisiert vom Familienbüro, von Filmstudiostube und dem Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu.

 

Kaum war das Video fertig und von den Projekt-Initiatoren in Hannover auf youtube hochgeladen, stieg die Zahl der Aufrufe und die der Likes kontinuierlich an. Bis auf 5.204 Aufrufe und 1.038 Likes – so viele wie nicht einmal annähernd die anderen 15, von der Jury ausgewählten Filme (aus 90 Beiträgen) auf sich versammeln konnten. Das Video wurde geteilt, bis nach Syrien, in den Irak, in die Türkei, nach Südafrika, in die USA… und von überall kamen Kommentare dazu. Allesamt positiv (bis auf 17 der üblichen Nörgler) und alle mit dem demselben Tenor: So funktioniert Integration. Einfach Zusammensein!

 

So war es für uns nicht überraschend, dass KurSeni den Publikumspreis gewonnen hat, denn schauen Sie doch selber (siehe unten)

 Aufrichtiger, respektvoller und fröhlicher kann das Miteinander verschiedener Kulturen nicht auf einen Nenner gebracht sein: KurSeni, miteinander! Es gibt keine fremden Menschen.

#BuyLocal

#buy local

#BuyLocal

Die Buchhandlungen mögen im Moment geschlossen haben, doch sie versorgen uns weiterhin mit Büchern, so natürlich auch TERWELP in Cloppenburg. Auch hier bietet man den Kunden kontaktlose Abholmöglichkeiten und/oder einen Lieferservice an. Zu bestellen sind die Bücher über terwelp.buchhandlung.de oder auch per whatsapp: 0151 59185090
Bitte kaufen Sie lokal ein und unterstützen Sie den Handel vor Ort. Vielen Dank!

Frauen helfen Frauen

Text: Karin Niemöller • Bilder: SkF Clopepnburg

Frauen helfen Frauen

Der Cloppenburger SkF unterstützt seit 90 Jahren Frauen,
Mädchen und Kinder in schwierigen Lebenssituationen.

Bei dem Sozialdienst katholischer Frauen e. V. (SkF) handelt es sich um einen Frauen- und Fachverband, welcher 1899 von Agnes Neuhaus gegründet wurde. Schon früh erkannte die gebürtige Dortmunderin, dass es Not- und Konfliktsituationen gab, von denen explizit Frauen betroffen waren, und in denen sie anderen Frauen in besonderer Weise helfen konnten. Zunächst gründete sie den Verein vom „Guten Hirten“, deren Mitglieder sich darum kümmerten Frauen aus der Prostitution zu befreien und ihnen ein würdiges Dach über dem Kopf zu geben. Später wurden auch ledige Mütter und Schwangere aufgenommen.